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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Vermietungen im Hofgut Lilienhof

Stand: März 2014

Inhalt:



I. Präambel


II. Rechtskraft und Grundlagen 
 des Vertrages 


III. Preise und Leistungen


IV. Rücktritt


V. Nutzungsbeginn und Freigabe


VI. Aufenthalt 


VII. Haftung 


VIII. Ganztägige private Vermietungen im Hofgut Lilienhof 


IX. Schlussbestimmungen


Stand: März 2014

I. Präambel
§ 1 Geltungsbereich


1.1 Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung der von der Hofgut Lilienhof DMS Holding GmbH & Co. KG (im Folgenden Vermieter genannt) angebotenen Räumlichkeiten, Flächen und Anlagen, sowie alle für den Gast (im Folgenden Mieter genannt) erbrachten weiteren Dienstleistungen. 


1.2 Abweichende Bestimmungen, auch allgemeine Geschäftsbedingungen des Mieters, gelangen nur dann zur Anwendung, wenn dies zuvor ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.



II. Rechtskraft und Grundlagen des Vertrages
§ 2 Vertragsgrundlagen

2.1 Grundlagen der Geschäftsbeziehung sind ein Mietvertrag mit eingeschlossenem Dienstleistungsvertrag. Die dadurch begründete Geschäftsbeziehung ist in folgenden Dokumenten festgehalten:
eine zwischen Vermieter und Mieter schriftlich abgeschlossene Nutzungsvereinbarung, ggf. mit individuell vereinbarten Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, und den Anlagen: 


- Preisliste (entfällt bei in der Nutzungsvereinbarung enthaltenen individuell vereinbarten Leistungen), 

- Getränkepreisliste, 

- die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, sowie 

- eine Kopie des Caterer- Konzessionsvertrags (nach erfolgter Entscheidung des Mieters),
- die Auftragsbestätigung / ersatzweise die Anzahlungsrechnung des Vermieters,
- die gesetzlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches.
Abweichungen hierfür bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

2.2 Der Mieter bestätigt mit seiner Unterschrift die Kenntnis der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und erklärt sich mit diesen einverstanden.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

Der Vertrag kommt zustande durch
- die rechtskräftigen Unterschriften von Mieter und Vermieter, bzw. die rechtskräftige Unterschrift des Mieters mit der Auftragsbestätigung / - den Auftrags-bestätigungen des Vermieters, und
- bei vereinbarter Anzahlung durch den Zahlungseingang derselben.

III. Preise und Leistungen

§ 4 Preise und Leistungen



4.1 Der Vermieter ist verpflichtet, die vom Mieter gebuchten Räumlichkeiten, Flächen und Anlagen nach Maßgabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereitzuhalten und die vereinbarten Dienstleistungen und Lieferungen zu erbringen. 


4.2 Der Mieter ist verpflichtet, die geltenden bzw. vereinbarten Preise des Vermieters für die Überlassung der Räumlichkeiten, Flächen und Anlagen, sowie für die weiteren gebuchten Dienstleistungen zu zahlen. Dies gilt auch für Dienstleistungen und Auslagen des Vermieters gegenüber Dritten, die vom Mieter oder von im Auftrag des Mieters handelnden Besteller veranlasst wurden. 


4.3 Rechnungen des Vermieters sind sofort nach Zugang innerhalb der auf der Rechnung gesetzten Frist ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Vermieter berechtigt, gegenüber Privatkunden Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu berechnen. Im Geschäftsverkehr beträgt der Verzugszinssatz 8% über dem Basiszinssatz. Dem Vermieter bleibt die Geltendmachung eines höheren Schadens vorbehalten. 


4.4 Der Vermieter ist berechtigt, bei Vertragsabschluss oder danach eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung zu verlangen. Die Höhe der Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung und deren Fälligkeit sind in der Nutzungsvereinbarung schriftlich zu vereinbaren. Der Vermieter ist ferner berechtigt, während des Aufenthaltes des Mieters in den Räumlichkeiten, Flächen und Anlagen des Vermieters aufgelaufene Forderungen durch Erteilung einer Zwischenrechnung jederzeit fällig zu stellen und sofortige Zahlung zu verlangen. 



§ 5 Änderung der Gästezahl

5.1 Die genaue Anzahl der Gäste ist bis spätestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn dem Vermieter mitzuteilen. Bei ganztägigen Vermietungen wird die Anzeige im Fragebogen zugrunde gelegt. Abweichungen hiervon bedürfen einer schriftlichen Regelung (z.B. Mail) mit Bestätigung des Vermieters.

5.2 Für Privatkunden gilt: Grundlage zur fristgerechten Bereitstellung der Dienstleistungen, sowie der Rechnungslegung des Vermieters ist die in Abschnitt 5.1 ermittelte Gästezahl.
Bei geringerer tatsächlicher Gästezahl wird die lt. Abschnitt 5.1 ermittelte Zahl der Gäste der Abrechnung seitens des Vermieters zugrunde gelegt, d.i. die im Vertrag festgelegte Mindestpersonenzahl zuzüglich der Zahl evtl. weiterer Gäste.
Bei höherer Gästezahl wird die tatsächlich anwesende Gästezahl abgerechnet, d.i. die im Vertrag festgelegte Mindestpersonenzahl zuzüglich der Zahl evtl. weiterer Gäste. 
Die tatsächliche Personenzahl wird durch den Vermieter ermittelt. 



5.3 Für Geschäftskunden gilt, falls nicht eine vertragliche Regelung dem entgegensteht:
Bei Änderung der Teilnehmerzahl ist vereinbart, dass bei höherer Teilnehmerzahl die tatsächlich anwesende Teilnehmerzahl abgerechnet wird. 
Bei geringerer Teilnehmerzahl bleiben 10 % unberücksichtigt. Mindert sich die Teilnehmerzahl um mehr als 10 %, werden pro dann fehlender Person 50 % der Kosten pro Person (Fixkosten, Menü, Getränkepauschale, …) dem Mieter in Rechnung gestellt. 


5.4 Für Übernachtungen und Frühstück gelten die Bedingungen der §§ 23 und 24.


IV. Rücktritt
§ 6 Rücktritt seitens des Mieters


6.1 Ein Rücktritt vom Vertrag seitens des Mieters bedarf der Schriftform. Dabei fallen Rücktrittskosten zu Lasten des Mieters an. Diese sind einerseits durch vorvertragliche Aufwendungen wie Telefonate, Schriftverkehr, Ortstermine und Buchungen begründet, andererseits aber auch durch einen aufgrund der Terminsperrung entstandenen Verlust.

6.2 Für Privatkunden gilt: Als Berechnungsgrundlage für die Rücktrittskosten dient die vereinbarte Anzahlung. Anfallende Rücktrittskosten sind abhängig vom Eingangsdatum der Kündigung und wie folgt gestaffelt,
a) ab 9 Monaten vor dem Mietdatum pauschal die vertragsgemäß vereinbarte Anzahlung, 

b) ab 6 Monaten vor dem Mietdatum das Doppelte der vertragsgemäß vereinbarten Anzahlung, 

c) ab 3 Monaten vor dem Mietdatum das Dreifache der vertragsgemäß vereinbarten Anzahlung, 

Die Rücktrittskosten werden mit der geleisteten Anzahlung verrechnet.


6.3 Für Geschäftskunden gilt, falls nicht eine vertragliche Regelung dem entgegensteht: Anfallende Rücktrittskosten sind abhängig vom Eingangsdatum der Kündigung und wie folgt gestaffelt,

a) ab 2 Monate vor dem Mietdatum pauschal 25 % der fest vereinbarten Aufwendungen (Fixkosten, Menü, Getränkepauschale, .. .),
b) ab 1 Monat vor dem Mietdatum pauschal 50 % der fest vereinbarten Aufwendungen (Fixkosten, Menü, Getränkepauschale, .. .),
c) ab 1 Woche vor dem Mietdatum pauschal 65 % der fest vereinbarten Aufwendungen (Fixkosten, Menü, Getränkepauschale, .. .),


6.4 Dem Mieter steht der Nachweis frei, dass dem Vermieter kein Schaden entstanden ist oder der dem Vermieter entstandene Schaden niedriger als die geforderten Rücktrittskosten ist.



§ 7 Rücktritt seitens des Vermieters



7.1 Wird eine gemäß § 3 vereinbarte Anzahlung oder eine gemäß Abschnitt 4.4 erforderliche Sicherheitsleistung nicht binnen der hierfür gesetzten Frist geleistet, so ist der Vermieter gleichfalls zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.


7.2 Ein Rücktrittsrecht aus wichtigem Grund vom Vertrag ist davon unberührt.

Es besteht insbesondere, falls
- höhere Gewalt oder andere vom Vermieter nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen;
irreführende oder falsche Angaben des Mieters z. B. bezüglich der Person des Mieters oder des Vermietungszwecks zu einem Vertrag geführt haben;
- der Vermieter begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit oder das Ansehen des Vermieters in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich des Vermieters zuzurechnen ist;
- eine unbefugte Unter- oder Weitervermietung vorliegt.

7.3 Der Vermieter hat den Mieter von der Ausübung des Rücktrittsrechts unverzüglich schriftlich in Kenntnis zu setzen. 


7.4 In den unter Abschnitt 7.2 genannten Fällen des Rücktritts entsteht kein Anspruch des Mieters auf Schadensersatz oder Ersatz von Schadensfolgeschäden.



V. Nutzungsbeginn und Freigabe
§ 8 An- und Abreise 



8.1 Die Räumlichkeiten, Flächen und Anlagen stehen bei eintägiger Anmietung am Miettag, bei mehrtägiger Anmietung am ersten Tag, jeweils ab 10 Uhr mit der in Abschnitt 8.4 beschriebenen Einschränkung zur Verfügung. 



8.2 Späteste Freigabe von Saal, Scheune Bismarck und Außenanlagen ist nach Ablauf des letzten Miettages der Folgetag, 6 Uhr früh.

8.3 Werden Zimmer mit Übernachtungen gebucht, sind diese bis 11 Uhr zu räumen. Bei Buchung eines Frühstücks verlängert sich die Freigabe der Zimmer auf 12 Uhr.

8.4 Durch vorherige Übernachtungen kann ein überlappendes Zeitfenster bis zu 2 Stunden entstehen, in dem Gäste vom Vortag und ankommende Gäste sich treffen können. Der Vermieter versucht, diese Kontakte zu vermeiden, bittet aber um Verständnis für allfällige Begegnungen.

8.5 Zimmer mit Übernachtungen können erst ab 15 Uhr des Miettages bezogen werden.

8.6 Gegenstände wie Dekorationsware, Getränke usw. im Eigentum des Mieters oder eines von ihm beauftragten Lieferanten sind in Absprache mit der Fachkraft VVO (Abschnitt 23.2) in aller Regel am Folgetag abzuholen. Ein Anspruch auf spätere Abholung besteht nicht. In Einzelfällen kann eine Sonderregelung mit dem Vermieter getroffen werden.


VI. Aufenthalt
§ 9 Ordnung und Sicherheit



9.1 Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass keine weiteren als die angemieteten Räumlichkeiten betreten werden. Insbesondere ist er für die Aufsicht Minderjähriger in den Räumlichkeiten (besonders im Spielzimmer) und im gesamten Außenbereich verantwortlich.

9.2 Bierbänke und – tische gehören zum Außenbereich und dürfen nicht ohne Erlaubnis des Vermieters in den Räumlichkeiten aufgestellt werden. 
Umgekehrt dürfen keine Tische und Stühle der Saalnutzung ohne Erlaubnis des Vermieters in den Außenbereich verbracht werden. 
Die Eingangstreppe wird einer Sonderreinigung unterzogen, wenn Wachse, Öle, Fette darauf vergossen wurden. Die Kosten dieser Reinigung trägt der Verursacher.

9.3 Die gemäß Gaststättenverordnung der Baden-Württembergischen Landesregierung geltende Sperrzeit für Schank- und Speisewirtschaften ist verpflichtend.

§ 10 Musik im Außenbereich
Aus Gründen des Natur- und Nachbarschaftsschutzes ist elektronisch verstärkte Musik im Außenbereich nach 22 Uhr nicht gestattet.
Zuwiderhandlungen können seitens des Vermieters oder der Ordnungsbehörde mit Platzverweis geahndet werden.


§ 11 Aufenthalt von Tieren
Der Aufenthalt von Tieren ist in den Räumlichkeiten und auf dem gesamten Gelände untersagt. In Einzelfällen kann eine Sonderregelung mit dem Vermieter getroffen werden.

§ 12 Nutzung der technischen Ausstattung
12.1 Die Nutzung elektronischer Anlagen, wie Beamer, Verstärkeranlage usw., bedarf einer vorherigen Absprache und Einweisung durch einen Technikbeauftragten des Vermieters.

12.2 Für die Küchennutzung eines fremden Caterers sind eine vorherige schriftliche Vereinbarung zwischen diesem und dem Vermieter (Caterer- Konzessionsvertrag), sowie eine vorherige Einweisung durch einen Technikbeauftragten des Vermieters zwingende Voraussetzung.

12.3 Für Fragen zur Hauselektrik steht die verantwortliche Person des Vermieters zur Verfügung.

§ 13 Dienst leistende Fremdfirmen

13.1 Beauftragt der Mieter zur besonderen Dienstleistung eine Fremdfirma / Drittperson, ist dies dem Vermieter vor bindendem Vertragsabschluss des Mieters mit der Fremdfirma / Drittperson anzuzeigen. Der Vermieter behält sich eine Gestattung ebenso vor wie die Festsetzung einer Nutzungspauschale.

13.2 Eine Einweisung der Fremdfirma / Drittperson kann seitens des Vermieters verfügt werden, ebenso die Festlegung gesonderter Lieferungs-, Aufbau- und Abholzeiten von Equipment. Auf die in Abschnitt 8.6 geregelte Abholung von Equipment wird verwiesen.


§ 14 Brandschutz

14.1 In allen Gebäuden gilt ein absolutes Rauchverbot.

14.2 Es ist nicht gestattet, in den Gebäuden offenes Licht und Feuer (außer handelsübliche Kerzen) zu verwenden, sowie offenes Licht (z.B. Fackeln, Feuerwerkskörper jeglicher Art) in unmittelbarer Nähe derselben zu platzieren.

14.3 Der Abflug von „Glückslaternen“ ist aus Brandschutz- und Flugsicherheitsgründen von Amts wegen untersagt. Eine Haftung des Vermieters ist bei Zuwiderhandlung ausgeschlossen. 


14.4 Wünscht der Mieter den Einsatz von Feuerwerk, so ist eine Genehmigung der kommunalen Behörde erforderlich, die unaufgefordert dem Vermieter vor der Veranstaltung vorzulegen ist. Entsprechendes gilt für Dienst leistende Drittfirmen / Drittpersonen. Zusätzlich gelten die Bestimmungen von § 13.


§ 15 Stellpläne

15.1 Die Bestimmungen zum Brandschutz mit Ausweisung von Rettungswegen, Fluchttüren usw. sind grundlegender Bestandteil jeder Nutzungsvereinbarung.

15.2 Zur Bestuhlung verfügt der Vermieter über eine Reihe brandschutzrechtlich genehmigter Stellpläne. Diese sind auf der Website des Vermieters einzusehen und stehen als Download zur Verfügung. Offene Fragen hierzu beantwortet der Vermieter.





VII. Haftung

§ 16 Haftung des Vermieters

16.1 Der Vermieter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Vermieter ausschließlich wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. 


16.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes 16.1 erstreckt sich nur in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit. 


16.3 Bei Verlust von Geld und sonstigen Wertgegenständen, insbesondere persönlicher Geschenke des Mieters, übernimmt der Vermieter keine Haftung, ebenso wie für das Abhandenkommen von Gegenständen aus Garderoben, Räumlichkeiten und Flächen während der Mietdauer. 


16.4 Grundlage für die Haftung für Dienstleistungen des Caterers bildet der zwischen Vermieter und Caterer, in Einzelfällen zwischen Mieter und Caterer geschlossene Caterer- Konzessionsvertrag.

16.5 Der Vermieter schließt jede Haftung aus Hygienemängeln mitgebrachter Speisen und Getränke seitens des Mieters, sowie seitens Dritter (Caterer,…) aus.


§ 17 Haftung des Mieters

17.1 Für nicht vom Vermieter entstandenen Sach- und Gebäudeschäden aller Art während der Mietdauer, auch für dadurch verursachte Schäden der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, haftet der Mieter. 


17.2 Zum Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung, die auch Mietsachen einschließt, kann der Mieter vertraglich verpflichtet werden. Des Weiteren kann eine vorherige Kautionszahlung vertraglich vereinbart werden, die nach Ende der Veranstaltung mit den erbrachten Leistungen verrechnet und / oder zur Instandsetzung eventueller Sachschäden verwendet wird. 


17.3 Der Vermieter wird ausdrücklich von jeder Haftung aus Unfällen im Außenbereich, insbesondere an Spielgeräten, freigestellt.


17.4 Für beschädigte oder verlorengegangene vom Mieter benutzte Ware (Dekorationsware, Geschirr, Gläser, Besteck, Tischdecken usw.) wird dem Mieter Kostenersatz in Rechnung gestellt. 
Die Höhe des Kostenersatzes errechnet sich aus dem anzusetzenden Neuwert der Ware zuzüglich einer Wiederbeschaffungsgebühr höchstens in Höhe des jeweiligen Neuwerts.

17.5 Der Vermieter verweist auf die geltenden Bestimmungen des Urheberrechts (Verursacherprinzip).


VIII. Ganztägige private Vermietungen im Hofgut Lilienhof

§ 18 Basispaket


18.1 Beim Basispaket sind die vertraglich festgelegten Mindestpersonenzahlen verbindlich. Sie ergeben einen Mindestpreis, der auch bei geringerer Gästezahl nicht gekürzt werden darf.

18.2 Ein Mehrpreis ergibt sich bei höherer Gästezahl.

18.3 Kinder von 3 bis 10 zählen hälftig zur Gesamtgästezahl und beim Preis pro Person.

18.4 Weitere Buchungen sind optional und können spätestens nach Erhalt des dem Mieter zeitnahe zugehenden Fragebogens nach § 22 getätigt werden.

§ 19 Cateringkonzept

19.1 Der Vermieter legt dem Mieter zur gastronomischen Bewirtung nahe, einen der im Mietvertrag genannten Partner des Lilienhofs als Caterer auszuwählen.
Durch regelmäßigen Kontakt ist eine reibungslose und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Caterer und Servicepersonal des Vermieters gewährleistet.

19.2 Fremde Caterer benötigen eine zuvor schriftlich vereinbarte Bewirtschaftungsbefugnis in Form eines Caterer-Konzessionsvertrags zwischen Caterer und Vermieter, zzgl. einer Einweisung durch einen Technikbeauftragten desselben, siehe auch Abschnitt 12.2.

19.3 Sowohl die Catering-Partner als auch fremde Caterer sind zu einer Konzessionsabgabe an den Vermieter verpflichtet.




§ 20 Getränke

20.1 Die verfügbaren Getränke sind in der Getränkeliste verzeichnet.

20.2 Werden zusätzliche Getränke gewünscht, ist eine vorherige schriftliche Bestellung seitens des Mieters im Fragebogen nach § 21 erforderlich. 
Der Vermieter beschafft diese Getränke. Sie werden dem Mieter in der gewünschten Menge bereitgestellt und inkl. Pfand zusätzlich berechnet. Nach der Veranstaltung geht der Gesamtbestand dieser zusätzlichen Getränke vollständig ins Eigentum des Mieters über. Eine Erstattung voller Flaschen seitens des Vermieters erfolgt nicht.

20.3 Der Vermieter empfiehlt die Weine und Sekte seiner Partner, der Kaiserstühler Winzergenossenschaft Ihringen, dem Ihringer Weingut Dr. Heger, dem Wasenweiler Weingut Peter Briem, sowie von Dr. Schandelmeiers Weingut, Ihringen. 
Der Mieter kann für seinen Aufenthalt im Hofgut sein gesamtes Wein- und Sektkontingent kommissarisch bei einem der genannten Erzeuger bestellen. Der Erzeuger liefert kommissarisch an und holt auch volle Weinpakete wieder ab. 
Der Mieter erhält die Rechnung direkt vom Erzeuger.

20.4 Dem Mieter ist gestattet, eigene Weine und Sekte mitzubringen. Diese bitten wir bei unserer Fachkraft VVO anzuzeigen, um Lagerung und Kühlung sicher zu stellen.

20.5 Der Ausschank eigener Spirituosen / Edelbränden ist nicht zulässig. Eine vorherige Einzelvereinbarung zwischen Vermieter und Mieter ist für einen Ausschank verpflichtend.

§ 21 Fragebogen
Der dem Mieter zeitnah zugehende Fragebogen regelt noch offene Details, ermöglicht das Buchen zusätzlicher Angebote und macht den Ablauf des Events transparent.
Zusätzliche Angebote sind, soweit nicht bereits im Paket enthalten:


- die Cocktailbar, 


- das Multimediapaket,


- das Lichtpaket,


- das Traupaket im Römerhof,


- das Traupaket in St. Vitus,


- Übernachtungen mit Frühstück, 


- das Dekorationspaket, 


- umfangreiches Equipment, sowie


- das Shuttle-Angebot unseres Partners. 


§ 22 Serviceleistungen

22.1 Serviceleistungen werden ausschließlich vom Vermieter ausgeführt.
Besondere Absprachen mit dem jeweils beauftragten Caterer nach § 19 sind
möglich.

22.2 Die Fachkraft VVO („verantwortlich vor Ort“) des Vermieters ist als
leitende Fachkraft während der Veranstaltung anwesend. Sie bereitet in
Absprache mit dem Mieter die Veranstaltung vor und begleitet deren Ablauf
verantwortlich.
Die Fachkraft VVO ist keine Servicekraft mit unmittelbaren Serviceaufgaben.

§ 23 Übernachtungen

23.1 Gehobene Übernachtungen stellen die wenige Fahrminuten entfernt gelegenen Partner des Vermieters bereit, die auch auf der Website des Vermieters verzeichnet sind.

23.2 Nach vorheriger schriftlicher Anmeldung im Fragebogen nach § 21 ist es möglich, Räume des Hauses und Zeltplätze für Übernachtungen bereitzustellen. Die entsprechenden Räume / Zeltplätze werden vom Vermieter zugewiesen. Matratzen mit Laken sind vorhanden. Aus Hygienegründen sind die Schlafplätze grundsätzlich mit Laken zu versehen.

23.3 Aus gesetzlichen Gründen wird pro Übernachtung zusätzlich eine Tourismusabgabe („Kurtaxe“) erhoben. Diese Abgabe wird vom Vermieter vollständig weitergeleitet. Sie beinhaltet für jeden Übernachtungsgast eine Reihe von Vergünstigungen (siehe auch www.KONUS-schwarzwald.info).

§ 24 Frühstück

24.1 Zur Bereitstellung eines Frühstücks ist eine Mindestteilnehmerzahl von 25 Personen erforderlich.

24.2 Die spätestens 3 Tage zuvor gemeldete Anzahl der am Frühstück teilnehmenden Gäste ist zur Rechnungsstellung maßgebend. Eine am Frühstückstag eintretende Minderung der Teilnehmerzahl bewirkt keine Verringerung der Kosten in Höhe der gemeldeten Teilnehmerzahl.

24.3 In aller Regel wird das Frühstück von 9.30 Uhr bis 11 Uhr gereicht 
(1 ½ Stunden). 
8.2 Späteste Freigabe von Saal, Scheune Bismarck und Außenanlagen ist nach Ablauf des letzten Miettages der Folgetag, 6 Uhr früh.


§ 25 Dekoration und Equipment

25.1 Unsere Partner für Floristik und Design sind:


- die Naturwerkstatt Blattwerk, Am Kirchplatz 4, 79241 Ihringen, 
 Tel.: 07668 – 1716, Mail: blattwerk-cwh@email.de. 
Ansprechpartner ist Frau Christel Weis-Honens. 


- die Gestalterin Frau Nicole Jacob, Im Weilerberg 14, 77955 Ettenheim,
 Tel.: 07822 – 3004737, Mail: info@nicolejacob.de, Website: www.nicolejacob.de.

Diese Partner arbeiten Hand in Hand mit dem Serviceteam des Vermieters (Anordnung der Tische, Tischtücher, Eindecken, …)

Die Abrechnung der Floristik- und Designleistungen erfolgt direkt zwischen dem gewählten Partner und dem Mieter.

25.2 Der Vermieter empfiehlt zusätzliches Equipment, das auf seiner Preisliste ebenso wie im Fragebogen nach § 21 gelistet ist.

IX. Schlussbestimmungen 



§ 26 Schlüsselübergabe

26.1 Werden Schlüssel benötigt, kann der Mieter diese nach vorheriger telefonischer Anmeldung in der Verwaltung nach Abschnitt 27.3 abholen.

26.2 Eine Weitergabe der Schlüssel an Dritte ist nicht zulässig.

26.3 Nach jedem Besuch im Hofgut Lilienhof sind Türen und Fenster auf ihren Verschluss hin zu kontrollieren.

26.4 Schlüsselrückgabe ist unmittelbar nach Ende der Veranstaltung / Buchungszeit.

§ 27 Anschriften, Anbindung an Telefon und Internet

27.1 Die Anschrift des Hofguts Lilienhof lautet: 
Hofgut Lilienhof, Lilienhof 1, 79241 Ihringen, Tel.: 07668 - 996 770.
Der Vermieter empfiehlt, auf ihn ankommende Mobilanrufe auf das Festnetz des Hofguts Lilienhof umzuleiten. Der Mobilfunkempfang ist im Hofgut Lilienhof nicht gewährleistet.

27.2 Der Mieter erhält auf Anfrage ein Passwort, um sich ins WLAN des Hofguts Lilienhof kostenfrei einzuwühlen.

§ 28 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.


§ 29 Schriftform und Gerichtsstand

29.1 Änderungen oder Ergänzungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform, ebenso allfällige Nebenabreden zu Buchungen und Dienstleistungen. 


29.2 Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Verbindlichkeiten aus Verträgen und Dienstleistungen ist ausschließlich der Sitz der 

DMS Holding GmbH & Co. KG, 73547 Lorch- Waldhausen.